Hermes war der junge, sportliche Gott der Alten Griechen, der Botschaften austrug und zurückbrachte. Das schien mir ein passender Name für eine Zeitschrift mit einem Blog zu sein. Und weil ich in Monstein wohne, heisst sie eben Monsteiner Hermes («MoH»). (Hermes tout court ging nicht, den gibt es schon seit über 150 Jahren, ohne Blog.)
Es geht hier aber auch beim MoH nicht nur um Monstein, sondern der neugierige Blick des Hermes schweift vom Davoser Unterschnitt durch die ganze Landschaft bis ins Laret und greift auf, was ihm halt historisch interessant und einer kleinen oder grösseren Forschungsarbeit wert scheint. Manchmal fliegt er auch weiter, zum Beispiel nach Paris oder Rom oder Mailand oder mindestens ins Veltlin.
Im Gegensatz zum Blog, der ziemlich informell ist, erhalten die Beiträge im MoH ein recht sorgfältiges Finish, bevor ich sie losschicke. Das ist so eine Gewohnheit von mir. Die Nummern des MoH werden zuerst an die Mailing List verschickt und erst ein paar Wochen später, meist in einer leicht revidierten Form, in einem Blogbeitrag aufgeladen.
Ich bin übrigens nicht böse, wenn Du nicht jeden Beitrag im Detail durcharbeitest. Oft ist recht happige Detailarbeit nötig gewesen. So ist das in der Grundlagenforschung. Und ich möchte, dass meine Forschung für die, die sie ganz genau lesen wollen, bis ins Detail nachvollziehbar ist. Nur so ist Forschung letztlich glaubwürdig. Ich gebe mir aber alle Mühe, verständlich zu schreiben, klar zu argumentieren und möglichst gut zu erklären, wie ich die Dinge verstehe. Dass ich dabei immer richtig liege, ist natürlich nicht sicher, und ich bin für Kritik, Korrekturen und Ergänzungen immer dankbar!
Du findest die bisherigen Ausgaben des MoH (und weiteres Interessante) in der Blog-Liste.